Die Gütersloher Stadthalle hat seit März keinen Geschäftsführer mehr. Seitdem ist diese Postion unbesetzt. Nun hat auch Kandidatin Stephanie Warnecke aus Verl ihre Bewerbung zurück gezogen. In den Rathausfraktionen sei man mit der Präsentation ihrer Vorstellungen, wie das Stadthallen-Geschäft weiter zu entwickeln wäre, nicht zufrieden gewesen. Die Verwaltung hat ihre Kandidatur zuvor noch unterstützt. BfGT und Grüne hatten schon vor einiger Zeit nach Präsentationen vor den Fraktionen Zweifel angemeldet.
Der Geschäftsführungsposten hat politische Dimension: Einerseits sind klassische Marketingkompetenzen, Eventmanagment, Veranstaltungskonzeption und Betriebswirtschaft gefragt. Auf der anderen Seite wünscht sich der Träger, die Stadt, eine in Tradition und Zukunftsplanung passende kulturpolitische Ausrichtung. Als Kandidat gilt es, es über das im Rathaus vertretene politische Spektrum jeden Recht machen zu müssen. SPD-Machtwörter von Bürgermeisterin Unger würden jedenfalls nicht helfen. Nach der Weberei-Affaire und der viel gescholtenen Gütersloh Marketing GmbH ist die Gefahr, eine weitere kulturpolitischen Baustelle aufzureißen, zu groß.



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