Gütersloh-Blog: Das Weblog von Güterslohern für Gütersloher

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Fr
28
Nov '08

Jeder Gütersloher hat 983 Euro Schulden

983 Euro Schulden pro Kopf, das ist ein im Landeswettweerb guter Wert, denn der Duschschnitts-NRW-Bürger schuldet mit seiner Stadt fast das Doppelte, nämlich 1823 Euro. Wem eigentlich?

Nun, dies ist der Schulden-pro -Kopf-Wert der Stadt. Mit diesem Wert steht die Stadtverwaltung bei Kreditgebern in der Kreide. Dazu muss aber noch die Pro-Kopf-Schulden des Landes und die Pro-Kopf-Schulden des Bundes hinzuaddieren. Spätestens dann wird es teuer .

202 Millionen Euro wird der Haushalt der Stadt Gütersloh für das Jahr 2009 betragen.  Was kostet eigentlich soviel Geld?  37,3 Mio. Euro kosten Straßen- und Kanalbaumaßnahmen, Maßnahmen zur Energieverbesserung und zum Klimaschutz und der Theaterneubau. Die Stadt hat dazu eine Webseite eingerichtet: http://haushalt.guetersloh.de Daraus geht auch hervor, dass für 2009 mal so eben 9 Millionen Euro Schulden neu aufgenommen werden müssen.

Das neue Einkaufszentrum

Gütersloh soll ein neues Einkaufszentrum von 17.000 m2 Größe bekommen (so groß sind ungefähr typische Ferienanlagen, die man aus dem Urlaub kennt), mit viel Glas, Parkplatz und jeder Menge Boutiquen, Jeansshops, Mobilfunkläden, so wie man das eben – wenn auch in anderer Dimension – vom Centro Oberhausen her kennt. Die alteingesessenen Händler um das Modehaus Finke halten dagegen, mit eigener Planung und markigen Sprüchen. Der Standortentwickler, Gazit, der auf das Wellerdiek Areal möchte hält mit Postwurfsendungen und GfK Gutachten dagegen. Wer weiß, vielleicht lässt man seine Läden nun mal Abends auch nach 19 Uhr auf ;) Wäre eine Maßnahme!

Die mittelstandsorientierte IHK Bielefeld ist eher kritisch. Zudem fahren dann ja weniger Gütersloher nach Bielefeld. Die BfGt befürchtet den Weltuntergang  Totalkollaps und vermisst die “Win-Win-Situation”, wie der Stadtmarketingschef zitiert wird. Aber betrachten wir mal das Big Picture, wir brauchen die 360-Grad-Sicht auf das Topic: Eins ist klar, das Projekt ist sophisticated, sagen die einen, fancy meinen die anderen. Möglicherweise oversized. So gibt es viele Open Issues, das wurde klar in einigen get-togethers. Doch auch face-to-face war noch kein Commitment drin. Wir haben das auf dem Radar und und kommunizieren, was in der Pipeline ist. Man muss hier und da noch finentunen, das ist ein Nobrainer… Alles Bullshit? Die Financial Times mit einer Auflösung zum Business Bubble

Kneipenretten macht Spaß

Es ist ja nicht so, dass Gütersloh Gastronomie allzu vielfältig ist. Während der Arbeistwoche herrscht in der Kneipenszene spätestens nach 23 Uhr gähnende Leere. Es wäre schade, wenn nun auch das Blue Fox hätte schließen müssen. Einfach hat man’s an der Peripherie zwischen dem Marktkauf/Ring-Komplex und der Verbindung zu Innenstadt eh nicht.  Dafür hat man Tradition. Und weil das Haus nun doch nicht zwangsversteigert werden soll, bleibt uns das Fox erhalten. Schön! Übrigens: Gute Speisekarte, man kann dort wirklich essen. Also: Hingehen, konsumieren, Kneipe retten!

Gütersloh TV hat einen Beitrag dazu

Weihnachtsmarkt-Ambitionen in Gütersloh

Wer hat den schönsten, den größten, buntesten oder lautesten Weihnachtsmarkt. Gütersloh ist im vergangenen Jahr sehr dafür gescholten worden, lediglich ein paar Buden, leicht versetzt aufgestellt zu haben. Ohne Rahmenprogramm, ohne Bühne. Einfach, schlicht, geschmacklos – so die Meinungen. Dieses Jahr geben die Organisatoren richtig Gas. Leider immer noch kein Vergleich mit Rheda-Wiedenbrück – dort macht es die Altstadtkulisse mit den Fasadenhäusern. Gütersloher Architekturkubismus kann da nicht mithalten. Halle und Isselhortst fahren die schnellen, knappen Wochenend-Xmas-Märkte und alle pilgern hin.

Hier ist die Webcam auf den Weihnachtsmarkt: webcam Berliner Platz

Mi
26
Nov '08

Skandal im Kindergarten

skandal_kindergarten3.jpg